Leinen

Leinen blickt auf eine jahrtausendelange Kultur zurück. Bereits um 5000 v. Chr. wurde zu dessen Herstellung in Ägypten Flachs angebaut. Zu den Haupterzeugungsländern zählen heute beispielsweise Frankreich, China, Rumänien und Polen.

Leinen ist eine aus der Flachspflanze gewonnene Bastfaser, die aus vielen durch Pektin zusammengeklebten Elementfasern besteht. Sie weist eine hohe Festigkeit bereits in trockenem Zustand aus, noch mehr in nassem Zustand.

Der kühle Charakter dieses Stoffes hat seinen Ursprung in der Faserstruktur. Diese ist völlig glatt und ohne jede Hohlräume, so dass keine Wärme gespeichert werden kann. Leinen nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie schnell wieder ab. Durch die permanente Verdunstung wirkt der Stoff angenehm kühlend und ist deswegen für Sommerbekleidung sehr beliebt.

Tipps zur richtigen Handhabung der Leinen findest Du in den .

Leinen hat eine hohe Lebensdauer, flust nicht, ist etwas steif und nicht dehnfähig. Die glatte Oberfläche von Leinen macht die Ware wenig schmutzanfällig. Leinen ist sehr hautverträglich und trocknet schnell. Leinenkleidung und Leinenwäsche wurden früher über Generationen vererbt. Leinen besticht durch einen schönen, matten Eigenglanz.

Übersicht:

  • Verarbeitung: Flachsfaser, Bastfaser
  • Beschaffenheit/Haptik: kühl, glatt, trocken
  • Infos: sehr atmungsaktiv, knitteranfällig, langlebig
  • Einsatzbereiche sind zum Beispiel: Sommermode, Blusen, Heimtextilien
  • Mischungen oft mit Baumwolle oder Viskose
  • Pflege: Waschbar, knittert stark

Schneiderleins Partnerseiten

EYD Staubschutzhüllen Manufaktur Onlineshop Atelier Regy in Künzelsau

Klimaneutraler Versand mit DHL