Alpaka
Alpaka – korrekt bezeichnet als Alpaka- bzw. Pako-Wolle (Faserkurzzeichen WP) – ist die Faser, die vom domestizierten Alpaka stammt, dessen ursprüngliches Verbreitungsgebiet ausschließlich in den Anden lag.
Diese Materialübersicht bietet neben allgemeinen und geschichtlichen Informationen auch einen fundierten Überblick über die wichtigsten Textilarten. Sie erläutert die technische Verarbeitung, die typischen Materialeigenschaften sowie die Einsatzbereiche verschiedener Stoffe. Ergänzt durch Informationen zu Materialmischungen und Pflegehinweisen unterstützt sie eine informierte Kaufentscheidung und den bewussten Vergleich textiler Eigenschaften.
Alpaka – korrekt bezeichnet als Alpaka- bzw. Pako-Wolle (Faserkurzzeichen WP) – ist die Faser, die vom domestizierten Alpaka stammt, dessen ursprüngliches Verbreitungsgebiet ausschließlich in den Anden lag.
Baumwolle gehört zur Gruppe der feinen Fasern und wird weltweit in 80 Staaten angebaut. Baumwolle wird aus den Samenhaaren einer malvenähnlichen subtropischen Staudenpflanze gewonnen. Sie stellt mengenmäßig immer noch den mit weitem Abstand wichtigsten Textilrohstoff dar. Sie besteht zu 90% aus reiner Zellulose.
Leinen blickt auf eine jahrtausendelange Kultur zurück. Bereits um 5000 v. Chr. wurde zu dessen Herstellung in Ägypten Flachs angebaut. Zu den Haupterzeugungsländern zählen heute beispielsweise Frankreich, China, Rumänien und Polen.
Angora ist eine Naturfaser, die aus dem besonders langen und feinen Fell des Angorakaninchens gewonnen wird. Diese Kaninchenrasse zeichnet sich durch ihr dichtes, weiches Haar aus. Die Faser kann viel Feuchtigkeit aufnehmen und gleichzeitig sehr gut wärmen. Deshalb wird Angora häufig für Bettwäsche, Unterwäsche, Strumpfhosen und Decken eingesetzt. Oft wird Angora mit Mohair verwechselt. Dabei handelt es sich um die Wolle der Angoraziege.
Die vielfältigen Arten von Chemiefasern haben in der Modewelt längst den gleichen Stellenwert wie die Naturmaterialien. Als Beimischung zu Baumwolle, Seide und anderen Fasern liefern sie einen wichtigen Beitrag zu mehr Elastizität und guten Pflegeeigenschaften.
Die Lederverabeitung zählt zu den ältesten handwerklichen Fertigkeiten des Menschen und war schon immer eine besondere Kunst. Jedes Stück Leder ist ein Unikat und dient dem Menschen seit Urzeiten als zweite Haut.
Seide steht seit 5000 Jahren für Exklusivität und Luxus. Der ehemals sagenumwobene "Stoff der Könige" gehört bis heute zu den kostbarsten Naturmaterialien. Seide besticht durch ihre natürliche Schönheit und durch ihre einzigartige Farbbrillanz.
Wollhaare sind eine spezielle Haarform bei Säugetieren. Sie bestehen überwiegend aus Keratin und sind daher proteinreich. Typisch sind ihre feine Struktur und die natürliche Kräuselung.Die Wollhaare liegen dicht beieinander und umgeben die Deckhaare. Zusammen bilden sie das Unterfell, das hauptsächlich der Wärmeisolierung dient.
Solche Wollhaare werden bei verschiedenen Tierarten genutzt, etwa bei Schafen (Schafwolle), Alpakas, Kaschmirziegen (Kaschmir), Angorakaninchen (Angora) oder Angoraziegen (Mohair) um nur die wichtigsten zu nennen. Die feinen Unterhaare dieser Tiere werden zu Textilfasern verarbeitet, die wegen ihrer Wärmeleistung und Weichheit geschätzt werden.